VPN auf einer Fritzbox – das sind die Vorteile

router vpn bannerMit einem virtuellen privaten Netzwerk hast du die Möglichkeit, mit deiner Fritzbox und anderen Geräten eine anonyme sowie abhörsichere Verbindung zu schaffen.  Diese Verbindung wird auf einer verschlüsselten Basis geschaffen. Es gibt keine geöffneten Ports im Netzwerk. Diese Pluspunkte verschaffen eine sehr hohe Sicherheit. Dabei kannst du sogar im Urlaub mithilfe des VPN-Service auf deine Daten oder ein NAS-System von der Fritzbox zurückgreifen. NAS steht für  „Network Attached Storage“ und bezeichnet ein Netzwerk für die unkomplizierte Speicherung von Daten. Somit ist die Nutzung von Cloud-Speichern nicht notwendig. Aus der Ferne lassen sich selbst Druckaufträge ansteuern. Die Verknüpfung ist mit allen internetfähigen Geräten möglich. Dazu zählen Smartphone, Tablet, iPhone, Laptop, und PC.

VPN auf einer Fritzbox installieren

Fritzbox VPN einrichten und deine Geräte schützen

Dies schließt selbstverständlich nicht nur die Systeme von Windows oder Android mit ein, sondern auch exotische Betriebssysteme wie Linux und macOS X. Auch eine gleichzeitige Nutzung ist möglich. Die Verbindung von mehreren Netzwerken  ist vor allem für Unternehmen und Büros sinnvoll. Daten, E-Mails und Server lassen sich somit bequem und unkompliziert austauschen. Auch die Einbringung dynamischer IP-Netzwerke ist damit möglich. Die Nutzung ist zudem nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden. Die Steuerung erfolgt dabei über die Benutzeroberfläche. Damit diese Systeme auch einwandfrei funktionieren, ist eine schnelle Internetverbindung unerlässlich, welche nicht mit Dual Stack Lite (DS-Lite) betrieben wird.

Großartige Möglichkeiten bieten sich hierbei für Unternehmer, die über den VPN-Dienst mehrere Netzwerke und Subnetze untereinander verknüpfen können. Das Netzwerk kann so eingerichtet werden, dass der VPN-Client nur für bestimmte LAN-Anschlüsse des Routers empfänglich ist. So ist eine noch höhere Sicherheit zwischen verschiedenen Geräten und Arbeitsplätzen im Betrieb gewährleistet. Zum Beispiel lässt sich von der Firmenzentrale aus ein hochgradig verschlüsseltes System zu den Bürorechnern herstellen.

Warum du ein VPN für deine Fritzbox brauchst?

Eine VPN-Verbindung ist ein sehr praktisches System, um anonym und sicher im Web zu Surfen. Denn ohne die Einrichtung einer VPN-Verbindung surfst du quasi komplett ungeschützt im Netz. Viele Unbefugte greifen somit auf deine persönlichen Daten wie Passwörter zu und verfolgen deine Aktivitäten im Internet mit. Damit ist es theoretisch möglich, ein Profil von dir zu erstellen und Rückschlüsse auf Hobbys, Interessen, Freunde und Beruf zu ziehen. Egal, ob du dir gerade einen Film über eine Streaming-Plattform ansiehst oder nach einem Konzert recherchierst. Am gefährlichsten sind öffentliche WLAN-Netzwerke, z. B. in Gaststätten oder Bibliotheken.

vpn fritzbox

Bei einem VPN handelt es sich um einen Tunnel, der alle Spuren verwischt, die man beim Surfen hinterlässt. VPN-Dienste, die sehr empfehlenswert sind, sind beispielsweise NordVPN, ExpressVPN sowie Cyberghost. Die Grundlage für die Funktionsweise eines VPN-Tools ist eine individuelle IP-Adresse, die jedem Nutzer zugeteilt wird.

Denn jeder Server, der die aufgerufene Website betreibt, benötigt Zugriff auf eine IP-Adresse.  Wird jedoch ein VPN genutzt, läuft das Netzwerk dabei über einen externen Server, der vom Anbieter betrieben wird. Dabei fungiert der Dienst als Vermittler zwischen deinem PC und der Internetseite. Ist das VPN einmal eingerichtet, sind die Daten auch vor dem eigenen Internetanbieter geschützt.

Die besten VPN’s für die Fritzbox

№1 Express VPNexpressvpn

Für Express VPN sprechen auch einige nennenswerte Fakten wie eine sehr hohe Kapazität durch eine große Anzahl an verfügbaren Servern. Die Schnelligkeit des Dienstes ist dabei nicht zu unterschätzen. 

Bei Express VPN ist es auch möglich, sich mit jedem beliebigen Server auf der Welt zu verknüpfen. Dies geschieht in Sekundenschnelle. Jedoch bietet das Unternehmen seine Dienste für einen relativ hohen Preis und keine kostenlose Testversion an. Die monatlichen Kosten betragen dabei ca. 12 US-Dollar.

Schlüsselfunktionen:

  • Umgehung von Länderblockaden
  • Verschlüsselung durch L2TP/IPSec, PPTP und OpenVPN
  • Nutzung von Torrents und amerikanischem Netflix möglich
  • Killswitch-Funktion
  • Bestmöglich organisierter Support

Erhältlich ist es für:

Windows, Mac, iOS, Android, Linux

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№2 Cyberghostcyberghost

Dieser rumänische VPN-Anbieter hat sich für einen hohen Schutz der persönlichen Daten und ein Bewahren der virtuellen Anonymität verschrieben. Doch hält es wirklich was es verspricht? Wir haben es einmal umfassend getestet.

Um ein Abonnement zu buchen, hast du die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten. Einerseits kannst du die fällige Gebühr monatlich von deinem Konto abbuchen lassen oder auch ein Paket für 1 oder mehrere Jahre buchen. Die Kosten liegen bei rund 2,45 € pro Monat. Die sehr benutzerfreundliche Oberfläche ist in deutscher Sprache verfasst.

Auch mit der Kompatibilität gibt es kaum Probleme. Denn die Software lässt sich auf den meisten Betriebssystemen von Windows, auf macOS, Android, Linux und iOS installieren.

Einen positiven Eindruck hinterlässt CyberGhost auf jeden Fall durch seine No-Logs-Policy. Dies bedeutet, dass die Daten von Nutzern nicht abgespeichert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei der Nutzung unbegrenztes Datenvolumen zum Gebrauch bereitsteht.

Damit das  Programm den Anschluss zum VPN-Knoten erhält, stehen die Protokolle OpenVPN, L2TP und IKEv2 zur Verfügung.

Zudem stehen ca. 6000 Server zur Auswahl, aus denen du dir den Nächstgelegenen auswählst. Jetzt brauchst du nur noch die Schaltfläche „Verbinden“ anklicken. Alle Websites, die du nun besuchst, werden über den Server von CyberGhost geleitet.

Schlüsselfunktionen

Der VPN-Dienst bietet einige interessante Tools an, die du dazu schalten kannst.

  • Sperren von Werbung
  • Schutz vor Tracking-Maßnahmen
  • Blockieren von Schadsoftware
  • “KillSwitch“-Funktion
  • Kompression von Daten

So ist es mit Cyber Ghost auch nahezu unmöglich, den Schutz plötzlich zu verlieren. Denn die „KillSwitch“-Funktion unterbricht sofort die Internetverbindung, sobald etwas nicht in Ordnung ist.

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№3 Nord VPNvpn nord

Nord VPN ist wohl einer der empfehlenswertesten Anbieter auf diesem Gebiet. Denn einerseits hat es in puncto Geschwindigkeit, Ausstattung, Privatsphäre und Kundenservice sehr gute Rezensionen erhalten. Andererseits hat Nord VPN seinen Sitz in Panama. 

Dies hat zum Vorteil, dass europäische Institutionen keinen Zugriff auf Daten des Unternehmens haben und Nord VPN auch nicht zu einer Offenlegung von bestimmten Daten verpflichtet ist.

Des Weiteren ist der Anbieter besonders sicher, da alle Verbindungen mehrfach verschlüsselt sind. Der Kundendienst bietet eine Sprachübersetzung ins Deutsche an. Alle deine Aktivitäten im Netz werden zu keiner Zeit aufgezeichnet. Streaming, Torrents und Filesharing stellen mit dieser Software also kein Problem mehr dar.

Aus diesen Gründen hat sich das mittelamerikanische Unternehmen einen sehr guten Ruf über die Zeit aufgebaut. Das Preissystem ist sehr transparent gehalten. Auch eine Geld-zurück-Garantie und eine Zahlung mit Bitcoin wird angeboten.

Natürlich gibt es leider auch einige Nachteile. So sind fast alle Funktionen ausschließlich in englischer Sprache verfasst. Dann ist der Gebrauch von Amazon Prime Video nicht möglich, da Kunden des VPN-Dienstes von vorne herein abgeblockt werden.

Schlüsselfunktionen

  • Neben der hohen Anonymisierung und komplexen Verschlüsselungstechniken verfügt das VPN-Tool über eine zusätzliche Fire Wall. Damit sollen Hacker abgewehrt werden.
  • Außerdem ist es mit Nord VPN sehr einfach, länderspezifische Einschränkungen (wie z. B. in China oder im Iran) zu umgehen. Damit hast du auf der gesamten Welt ein freies Internet zur Verfügung.
  • In verschiedenen Ländern wie Litauen, Taiwan und Estland ist zudem eine Multi-Hop-Verbindung verfügbar. Diese Funktion sorgt für eine zusätzliche Anonymität.

Unser ausführliches NordVPN-Review hält viele weitere Informationen für Dich bereit.

VPN Tunnel via Fritzbox – in 5 Schritten einrichten

Um eine VPN-Verbindung über deine Fritzbox auf dem PC einrichten, müssen im Vorfeld bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Zum einen funktioniert dieses System nur mit den Betriebssystemen Windows 10, 8.1, 8 oder 7. Für Mac-Systeme steht ein anderes Tool namens „VPN!Assistent“ zur Verfügung.
  • Zum anderen ist es notwendig, von deinem Internetprovider eine öffentliche iPv4-Adresse zu erhalten.
  • Beachte zudem, dass diese Anleitung nur für FRITZ!OS 7 oder neuere Systeme gilt.

1) Zuerst benötigst du eine Software mit dem Namen „FRITZ!Fernzugang“. Dieses Programm wird auf der VPN-Seite des Anbieters zum Download angeboten. Achte unbedingt darauf, dass du diejenige Version runterlädst, die auf dein Betriebssystem zugeschnitten ist. fritzbox vpn einrichten

2) Danach installierst du das Programm auf deinem Rechner. Die Einrichtung erledigt ein weiteres Programm mit dem Namen „FRITZ!Box-Fernzugang einrichten“. Dieses findest du ebenfalls auf der VPN-Serviceseite von FRITZ! bzw. avm. Die Konfiguration des VPN-Netzwerkes erfolgt damit bequem und schnell.vpn für fritzbox

Tipp: Um die FRITZ!Box auch mobil nutzen zu können, sind weitere Schritte notwendig. Dazu ist die Einrichtung eines Accounts notwendig, den du unter „MyFRITZ!-Konto“ findest. Hiermit ermittelst du nun den Domainnamen der FRITZ!Box.

Zudem ist es wichtig, dass die IP-Adressen deines PC’s und der Fritzbox verschieden sind. Denn sind in einem VPN-System beide IP-Netzwerke identisch, ist die Herstellung einer Verbindung nicht möglich.  Um dies auszuführen, wählst du auch wieder den Menüpunkt „Heimnetz“ aus. Dort klickst du auf den Unterpunkt „Netzwerk“.

3) Jetzt findest du den Button „IPv4-Adressen“ unter der Registerkarte „Netzwerkeinstellungen“ in der erweiterten Ansicht. Hier kannst du nun eine von dir gewählte IP-Adresse eintragen. Bitte vergiss zum Schluss nicht, auf „Ok“ zu klicken, damit die Änderungen gespeichert werden können. An deiner FRITZ!Box ist eine zusätzliche Bestätigung erforderlich.

vpn fritzbox banner

4) Damit eine Nutzung des VPN wirklich möglich ist, müssen weitere Einstellungen vorgenommen werden. In einem nächsten Schritt klickst du wieder auf das Programm „FRITZ!Box-Fernzugang einrichten“ und auf die Schaltfläche „Neu“. Weitere nacheinander auszuführende Schritte sind nun „Fernzugang für einen Benutzer einrichten“ und „PC mit FRITZ!Fernzugang“. Zwischendurch klickst du immer auf „Weiter“.

Achtung!Jetzt kommt es drauf an, ob du die IP-Adresse deiner FRITZ!Box geändert hast oder nicht. Falls ja, musst du deinem PC ein anderes IP-Netzwerk zuweisen. Dies funktioniert folgendermaßen: aktiviere den Button „anderes IP-Netzwerk verwenden“ und trage anschließend die neue IP-Adresse ein. Die Vergabe dieser Adresse folgt nach einer einfachen Regel: die letzte Ziffer, eine „1“, wird durch eine „0“ ersetzt. Also „xxx.xxx.xxx.0“ anstatt „xxx.xxx.xxx.1“.

5) Im Anschluss musst du noch die für die FRITZ!Box gültige Subnetzmaske eintragen. Eine Subnetzmaske ist ein bestimmter Raum innerhalb eines Netzwerks, unter dem verschiedene Subnetz-Adressen abgelegt sind. Alle IP-Adressen, die Teil des Subnetzes sind, werden unter einer Netzwerkadresse zusammengefasst.Die Option „IP-Adresse des Benutzers im Netz der FRITZ!Box“ ist nun an das Netzwerk der FRITZ!Box anzugleichen.

Sicher ist sicher – VPN auf einer Fritzbox installieren

Tipp: Achte jedoch unbedingt darauf, dass deine IP-Adresse nicht im Bereich xxx.xxx.xxx.20 bis xxx.xxx.xxx.200 liegt. Denn dies ist der von der FRITZ!Box genutzte IP-Bereich. Die Verwendung der ursprünglichen IP-Adresse der FRITZ!Box erfordert nur die Aktivierung der Option „Werkeinstellung der FRITZ!Box für das IP-Netzwerk übernehmen“.

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Fazit – VPN mit Fritzbox

Eine VPN-Verbindung über die Fritzbox aufzubauen, ist eine sehr gute Möglichkeit, um anonym und gefahrlos im Internet zu surfen. Die technischen Möglichkeiten, die geringen Anschaffungskosten und die hohe Geschwindigkeit des Systems sprechen dafür für sich. Definitiv eine Top-Empfehlung!

FAQs

VPN Fritzbox Android

Wenn du bei deiner FritzBox die Option „VPN“ aktivierst, kannst du sie als VPN-Router nutzen – das funktioniert natürlich auch, wenn du dich über dein Android Smartphone über WLAN mit dem Internet verbindest. Die FritzBox muss die neueste Firmware OS 7 haben und von deinem Internetprovider eine IPv4-Adresse erhalten, um diese Funktion nutzen zu können. Dann kannst du in den Einstellungen des Handys unter Netzwerk & Internet nach der Option für VPN suchen und hier die FritzBox hinzufügen.

VPN Fritzbox Windows

Für Windows gibt es einen kostenlosen Fritz-Fernzugang, der als VPN-Client fungiert. Lade das Programm herunter und installiere es. Die Installation ist ein wenigen Schritten erledigt, außerdem gibt es eine Anleitung dazu. Danach musst du den Computer neu starten. Nun kannst du den Fernzugang konfigurieren, indem du einen Benutzernamen und ein Passwort wählst, und hast dann einen komfortablen VPN-Zugang, ohne dafür einen Drittanbieter nutzen zu müssen. Du kannst nun über deinen Windows-PC Vorteile beim Streaming oder beim Zugriff auf alle Geräte im Heimnetzwerk auch von unterwegs nutzen.

VPN Fritzbox iPhone

Um das FritzBox VPN auf dem iPhone zu nutzen, druckst du zunächst die VPN-Einstellungen aus. Dann öffnest du auf dem iPhone unter Einstellungen>VPN die Option VPN hinzufügen und gibst hier den VPN-Typ ein, den du auf dem Ausdruck unter den Einstellungen findest. Gib dem VPN einen Namen wie „FritzBox“. Dann musst du unter Server, Shared Secret, Account und Gruppenname die erforderlichen Angaben eintragen, du findest sie ebenfalls unter den ausgedruckten Informationen. Nun fehlt nur noch das Passwort für den FritzBox-Zugang – fertig.

Wie funktioniert VPN mit Fritzbox?

Mit einer FritzBox von AVM kannst du dir selbst ein virtuelles privates Netzwerk einrichten, und zwar kostenlos. Die Fritzbox muss die Firmware Fritz OS 7 haben und von deinem Internetanbieter außerdem eine öffentliche IPv4-Adresse zugewiesen bekommen. Wenn das der Fall ist, kannst du im Heimnetzwerk den Router als fritz.box/ aufrufen und die Erweiterte Ansicht öffnen. Hier hast du Zugang zu deinem MyFritz-Konto. Markiere die Optionen „Zugang auch aus dem Internet erlaubt“ und „VPN“. Nun musst du nur noch die IP-Adresse ändern, etwa zu 192.168.10.1, und kannst dich dann auch von unterwegs über die heimische FritzBox verbinden.

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