VPN Torrent: Die besten VPN-Anbieter 2022

Ein Torrent-Netzwerk bietet eine hervorragende Möglichkeit, im Internet Inhalte zu teilen. Doch solch ein Torrent-Netzwerk ist für die jeweiligen Nutzer nicht gänzlich risikofrei: Diese nehmen in Kauf, beim Senden und Downloaden von Dateien für andere Netzwerke sichtbar zu werden. Dies ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die eigene Privatsphäre, die Hacker spielend leicht ausnutzen können. Dementsprechend sinnvoll kann es sein, Torrents über eine gesicherte VPN-Verbindung, welche die eigene IP-Adresse schützt, herunterzuladen.

Was ist Torrenting?

Bevor wir ins Detail gehen, welche VPN-Anbieter am besten für das Torrenting geeignet sind und worauf du dabei achten musst, werfen wir erst einmal eine Blick darauf, um was es sich dabei überhaupt handelt.

Torrenting bedeutet die Teilnahme am BitTorrent-Protokoll. Im Wesentlichen kannst du mit diesem Dateiübertragungsprotokoll Dateien von einer ursprünglichen Quelle herunterladen. Gleichzeitig erlaubst du bei dieser Aktion anderen Torrent-Benutzern, diese Dateien von deinem Comuter herunterzuladen. Dadurch entsteht ein großes Netzwerk an Benutzer und Anbietern von Datein, die geteilt werden können.

Dabei enthalten die Torrent-Dateien, die du aufrufst, keine Daten. Möchtest du also einen Film, eine TV Serie oder Musik herunterladen, dient die Torrent-Datei lediglich als Information mit Anweisungen für den Torrent-Clienten. Dort ist lediglich zu sehen, wo die Datei heruntergeladen werden kann. Es kann auch sein, dass ein einziger Film in Stücke sozusagen zerlegt wird und von unterschiedlichen Plätzen heruntergeladen wird.

Beim Torrenting wirst du immer wieder bestimmte Begriffe hören, die wir dir nachfolgend erklären möchten:

Peers – Dies ist ein allgemeiner Name für jeden Teilnehmer in einem Torrent-Netzwerk. Die Torrent-Netzwerke werden auch als P2P-Netzwerke (Peer-to-Peer) bezeichnet. Ein Peer ist also ein Benutzer in diesem File-Sharing-Protokoll.

Swarms – Ein Swarm ist eine Gruppe von Peers, die dieselbe Torrent-Datei entweder herunterladen oder hochladen.

Seeders – Seeders haben die Originaldatei vollständig heruntergeladen und sie erlauben anderen Benutzern, Datenbits herunterzuladen. Also säen (laden) sie den Torrent kontinuierlich.

Leechers – Benutzer, die die Torrent-Datei herunterladen, werden Leechers genannt. Sobald sie die Datei automatisch herunterladen, werden sie zu Seedern.

Indexer – Online-Speicherorte von Torrents dienen als Indexer. Sie ermöglichen es dir, verfügbare Torrents zu durchsuchen und sie auf dein Gerät herunterzuladen.

Tracker – Der zentrale Teil jedes P2P-Netzwerks besteht aus Trackern. Dies sind Server, die den Datenaustausch abwickeln und es Peers ermöglichen, sich gegenseitig zu finden.

Clients – Um einen Torrent herunterzuladen, musst du einen Torrent-Client installieren. Magnet-Links – Dies ist lediglich eine andere Bezeichnung für eine andere Art von Torrent-Datei, die nur den Hash-Code enthält. Diese sind heute weit verbreitet und ermöglichen eine schnellere Dateiübertragung.

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Ist die Verwendung einer Torrent-Software sicher?

Torrenting wird heute trotz einiger legalen und manchmal unsicheren Aspekte sehr häufig betrieben. Wie überall im Internet, wo Dateien heruntergeladen werden, lauern auch hier einige Gefahren. So können die heruntergeladenen Inhalte Malware oder einen Virus enthalten und Schaden auf deinem Computer anrichten.

Daher solltest du als Sicherheitsvorkehrung ein zuverlässiges Antiviernprogramm für Torrent verwenden, welches jede Datei überprüft, die du aus dem Internet herunterlädst. Am besten verwendest du für einen vollkommenen Schutz zusätzlich ein VPN. Dies ist der beste Weg, sich keine Gedanken über potenziell gefährliche Dateien und Überwachung duch Dritte zu machen.

Zudem können einige Internet Service Provider deine Internetverbindungsgeschwindigkeit drosseln, wenn sie sehen, dass du Torrents dwonlodest – selbst wenn du kein urheberrechtlich geschütztes Material vewendest. Es gibt eine Menge, was getan werden kann, um deine Anonymität beim Torrenting zu wahren, also stelle stets sicher, dass du deine Möglichkeiten kennst und sie verwendest.

Zudem solltest du besonders auf gefälschte Torrents achten, die viel Zeit verschwenden können. Versuche stattdessen, dich an beliebte Torrents zu halten und die Kommentare anderer Benutzer zu lesen.

Warum sollte man über eine gesicherte Verbindung Torrents herunterladen?

Einige Dateien, die sich im Internet finden, sind urheberrechtlich geschützt. Daher ist es in den meisten Ländern illegal und verboten, sie herunterzuladen. Für Nutzer bliebe dies in einigen Ländern nicht folgenlos, da sich solche Urheberrechtsverletzungen via Internet-Provider nachverfolgen und strafrechtlich nachweisen lassen. Besonders die Bereitstellung solcher urheberrechtlich geschützten Inhalte ist nicht erlaubt, auch nicht in Deutschland. Es gilt also, sich bestmöglich vor solchen Aktivitäten zu schützen. Dahingehend kommt ein VPN für Torrent ins Spiel, das beim Surfen die eigene Privatsphäre sicherstellt.

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FR: https://fr.vpnwelt.com/vpn-pour-torrent/

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Wie ein VPN-Datenschutz beim Torrenting sichert

Wer beim Torrenting kein VPN verwendet, macht sich angreifbar. Denn durch den sichtbaren Datenverkehr kann jeder die eigene (Cyber) Identität einsehen. Nicht nur Hacker können auf diese Weise illegal an sensible Daten gelangen und diese für sich nutzen. Auch der eigene Internet Service Provider (ISP) ist dazu fähig, die Geschwindigkeit zu drosseln oder den Zugriff auf einige Webseiten schlichtweg zu verweigern. Die genannten Gründe machen die Installation eines VPN für Torrent notwendig, das die eigene IP-Adresse verschlüsselt und alle Inhalte über einen geschützten P2P-Server weiterleitet.

Durch die Verwendung eines VPN-Anbieters bleiben alle deine Online-Aktivitäten beim Torrenting verborgen. Sowohl deinem Internet Service Provider (ISP), als auch Dritten, die oft auf Torrenting-Plattformen aktiv sind und versuchen, die privaten Daten der Nutzer auszuspähen oder gar mit dem Download von Inhalten Malware auf deinen Computer zu laden.

Die besten VPN-Anbieter für Torrent verschlüsseln nicht nur deine IP-Adresse, damit du anonym im Internet surfen kannst, sondern sie bieten auch zusätzliche Sicherheit durch Wireguard, können Malware erkennen und dich vor einigen Viren schützen. Besonders in den oft verwendeten Pop-ups mit Werbung verbergen sich Schadprogramme, die automatisch von einigen VPN-Anbietern geblockt werden können.

Dennoch solltest du beim Torrenting niemals auf einen zusätzlichen Virenschutz auf deinem Computer oder Endgerät verzichten, um stets auf der sicheren Seite sein zu können. Hier sind unsere Empfehlungen für die besten VPN-Anbieter für Torrent.

№1 ExpressVPN

ExpressVPN logo

ExpressVPN gehört in Deutschland zu den renommierten Anbietern auf dem Markt. Die Nutzer überzeugt dieser VPN-Dienst mit einer unbegrenzten Bandbreite, hohen Geschwindigkeiten und einer 256 bit aes Verschlüsselung. Mehr als 3.000 Server in 90 Länder weltweit unterstützen das Torrent-Filesharing. Besonders praktisch ist ist die Smart-Location-Funktion von Express VPN, welche dir automatisch den besten und schnellsten Server auswählt.

Ein weiteres Pro für diesen zuverlässigen VPN-Dienst ist die „Perfect Forward Secrecy“, eine Funktion, die den Nutzern alle 60 Minuten eine neue Verschlüsselung zuweist. Zusätzlich wird deine Internetverbindung durch einen automatischen Kill-Switch geschützt, welcher den Datenstrom unterbricht, sollte das VPN ausfallen.

Da Express VPN seinen Sitz auf den Britischen Jungferninseln hat, befindet sich der VPN-Dienst außerhalb der 5-, 9- und 14-Eyes-Alliance. Dabei handelt es sich um Vereinbarungen der Geheimdienste und Sicherheitsbehörden bestimmter Länder, welche auch das Internet überwachen.

Gemäß diesen Abkommen führt jeder der Five-Eyes-Staaten Abhör-, Überwachungs-, Erfassungs-, Analyse- und Entschlüsselungsaktivitäten durch und teilt standardmäßig alle erhaltenen Geheimdienstinformationen mit den anderen. Da sich die Jungferninseln jedoch außerhalb dieses Gebietes befinden, können die Daten von ExpressVPN nicht überwacht werden.

Zusätzlich dazu verzichtet der Anbieter auf eine Protokollierung aller Nutzerdaten und gehört somit zusammen mit der militärischen Verschlüsselung zu den sichersten VPNs auf dem Markt. Damit kann dir eine absolute Privatsphäre bei all deinen Online-Aktivitäten gewährleistet werden und niemand – auch nicht dein Internet Service Provider (ISP) kann dich beim Torrenting nachverfolgen.

Eine Vielzahl verfügbarer Protokolle wie OpenVPN runden den Funktionsumfang ab. Schwächen offenbart das auf bis zu 5 Geräten gleichzeitig anwendbare VPN für Torrent kaum, abgesehen von der Tatsache, dass auf mobilen Apps nicht alle Funktion von ExpressVPN angeboten werden. Da du jedoch auf mobilen Geräten höchstwahrscheinlich auch keinen Torrent-Downloads durchführen wirst, kann man sehr gut damit leben.

Was die Kosten betrifft, liegt ExpressVPN im mittleren Preissegment: Nutzer zahlen um die 9 Euro monatlich bei einem Ein-Jahres-Abonnement. Du kannst diesen VPN-Anbieter auch testen, da eine gut funktionierende und unkomplizierte 30-Tage-Geld-zurück-Garantie angeboten wird.

№2 PIA VPN

pia vpn logo

Private Internet Access, abgekürzt PIA wartet mit einem stetig wachsendem Servernetzwerk auf. Inzwischen stehen mehr als 3.300 Server in 70 Ländern zur Auswahl, die alle eine erweiterte 256 Bit AES Verschlüsselung ohne Protokolle bieten. Für blockierende Torrents bietet diese VPN-Verbindung eine Portweiterleitung an, die bei einigen Torrent-Clients aktiviert werden muss. Du kannst mit diesem VPN-Anbieter durchaus hohe Geschwindigkeiten bei der Nutzung dieser VPN-Software und eines Torrents erreichen.

Private Internet Access ist besonders Torrent-freundlich, da der VPN-Dienst eine Portweiterleitung anbietet. Wenn dein Internet Service Provider (ISP) Torrent-Dienste blockiert, kannst du dies durch die Aktivierung der Portweiterleitung aktivieren. Das kann sich zudem auch sehr gut auf die Downloadgeschwindigkeit auswirken.

Hinsichtlich der relevanten Sicherheitsfunktionen versteht sich „PIA2“ mit seiner AES-256-Bit-Verschlüsselung, den P2P-Clients und dem konsequenten Protokollverzicht als Vorreiter. Positiv im Vergleich zu anderen OpenVPN-Torrents ist auch, dass PIA Werbungen und Malware blockiert. Natürlich fehlt hier auch nicht der automatische Kill-Switch, welcher die gesamte Internetverbindung automatisch blockiert, sollte der VPN-Dienst unterbrochen werden.

Verglichen mit Express VPN ermöglicht es die VPN-Nutzung mit PIA den Usern, die Software auf bis zu 10 Geräten gleichzeitig zu betreiben. Positiv an diesem VPN-Service ist auch der Preis: Bei einem zweijährigen Abonnement belaufen sich die monatlichen Kosten auf lediglich 2,50 Euro.

№3 CyberGhost VPN

cyberghost logo

Der in Rumänien ansässige VPN-Dienst CyberGhost verdankt seine Popularität seinen ausgefeilten Sicherheitseinstellungen. Die strikte Haltung zum Datenschutz macht der Anbieter deutlich, indem er keine Aktivitätenprotokollierung vornimmt. Stattdessen startet der bevorzugte Torrent-Client in einem anonymisierten Modus, der automatisch den passenden Server anwählt. 

Insbesondere für Nutzer, die sich bisher noch nicht näher mit VPN Torrent beschäftigt haben, ist CyberGhost zu empfehlen. Das Menü ist sehr benutzerfreundlich und intiuitiv gestaltet und wartet mit etwa 80 PSP-fähigen Serverstandorten auf. Dank einer sicheren AES-256-Bit-Verschlüsselung sowie einer Kill-Switch-Funktion sind die Inhalte auch bei einem Verbindungsabbruch optimal geschützt.

Was für das Torrenting besonders erfreulich ist, sind die guten Downloadgeschwindigkeiten von CyberGhost. Entweder du wählst einen automatisch vorgeschlagenen Serverstandort aus, welcher sich für deine Position am besten eignet, oder du suchst dir einen, welcher sich nicht allzu weit weg befindet. Damit kannst du dann wirklich gute Geschwindigkeiten erzielen.

Ebenso ermöglicht es dieser VPN-Dienst, mit bis zu 7 Geräten gleichzeitig auf Torrent-Dateien zuzugreifen. Nachteilig wirkt sich der Fakt aus, dass es an Orten mit begrenzter Internetverbindung zu Einschränkungen kommt. Während das PC-Streaming oder das Downloaden einer Torrent-Datei beispielsweise in den USA problemlos vonstatten geht, können Nutzer etwa in China nicht auf bestimmte Torrent-VPN-Services zugreifen.

Preislich steht das CyberGhost-VPN in etwa mit PIA auf einer Stufe. 18 Monate Nutzungsdauer kosten bei diesem VPN-Anbieter weniger als 3 Euro monatlich. Auch CyberGhost bietet eine 30-tätige Geld-zurück-Garantie an und kann somit kostenlos getestet werden.

№4 VeePN VPN

VPN VeePN Logo

Mit mehr als 2.500 verfügbaren Serverstandorten gewährleistet VeePN als seriöser Anbieter eine schnelle Verbindung. Das große Servernetzwerk vereinfacht es, den Server zu wechseln. Auch Verbindungsprotokolle werden im Zuge der No-Log Sicherheit weder gespeichert noch weitergegeben, was sich natürlich positiv bei der Torrent-Nutzung auswirkt. Anhand des P2P-VPN bietet VeePN eine verschlüsselte Internetverbindung, die es Benutzern ermöglicht, ihre Aktivitäten online zu maskieren, damit ISPs und andere Dritte nicht ausspionieren können, was du tust.

Im Gegensatz zu anderen Anbietern stellt VeePN bei Bedarf weitere Slots bereit. Preislich betrachtet liegt das VeePN im Mittelfeld, was eine einjährige Nutzung angeht. Interessierte zahlen um die 6 Euro, um den VPN-Dienst für zwölf Monate kostenpflichtig anzuwenden. Wer sich vorab für ein 5-Jahres-Abonnement entscheidet, spart richtig viel Geld. Dann zahlst du bei VeePN lediglich 1,67 Euro im Monat für die VPN-Software.

№5 IPVanish VPN

ipvanish logo

IPVanish lässt sich als solides VPN mit Torrent einstufen, das sich weder allzu negativ, noch allzu positiv von ähnlichen Anbietern abhebt. Mit einer hohen Download-Geschwindigkeit, einer No-Log-Funktion, P2P-Servern, einem Kill-Switch ist der VPN-Anbieter mit allen wichtigen Funktionen ausgestattet. Die Download-Geschwindigkeiten beim Torrenting mit VPN können sich durchaus sehen lassen, insbesondere wenn du viel in Großbritannien und den USA Torrents herunterlädst.

Zu bemängeln gibt es, dass keine Portweiterleitung angeboten wird und die Webseite nur in englischer Sprache zugänglich ist. Ebenfalls nicht ideal ist der Standort des VPN-Dienstes, welcher sich in den USA befindet. Damit unterliegt er der 5-Eyes-Alliance, was dich anfälliger für Urheberrechts-Nachverfolgungen machen kann.

Sehr positiv zu erwähnen ist der WiFi-Schutz, welcher dich sogar in öffentlichen Internetverbindungen beim Torrent-Filesharing sichert. Wenn du in einer Bibliothek oder im Hotelzimmer deine Lieblings-TV-Serien downloaden möchtest, erhältst du nicht nur einen zusätzliche Schutz vor Zugriffen Dritter, sondern auch die Downloadgeschwindigkeiten werden erhöht, da der Internet Service Provider nicht nachvollziehen kann, welche Online-Aktivitäten du durchführst.

Preislich gesehen gehört IPVanish nicht zu den günstigen Anbietern. Für eine einjährige Nutzung werden bereits 6,50 Euro im Monat verlangt. Wenn du dich jedoch für dieses VPN entscheiden möchtest, halte Ausschau nach Sonderangeboten, bei denen du mit einem mehrjährigen Abo durchaus einiges sparen kannst.

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Finger weg von kostenlosen VPNs

Kostenlose VPNs werden auf dem Markt als tolle Alternative zu kostenpflichtigen VPNs angepriesen, die hinsichtlich der angebotenen Funktionen keine oder kaum Abstriche machen. Dies stimmt jedoch nicht ganz. Eine sichere und schnelle VPN-Verbindung, welche eine große Auswahl an Serverstandorten bietet, kostet viel Geld. Demnach müssen die VPN-Dienste in ihre Infrastruktur und die Sicherheitsausstattung investieren. Um diese Kosten decken zu können, muss natürlich Geld für die Dienste verlangt werden.

Deshalb kannst du dir sicherlich gut vorstellen, dass sogenannte kostenlose VPNs ihr Einkommen auf eine andere Art und Weise sicherstellen müssen. Entweder investieren sie nicht genügend in die Sicherheit ihrer VPN-Server oder geben die privaten Daten der Nutzer, entgegen ihres Versprechen, an Dritte weiter. Zwar bieten nicht alle der besten VPNs eine kostenlose Testphase an, die meisten jedoch eine 30- oder sogar 45-tägige Geld-zurück-Garantie, wodurch du innerhalb dieser Zeit dein Abo wieder kündigen kannst, und deine Investition zurück bekommst, solltest du nicht zufrieden sein.

Wir empfehlen dir, dich bei einer Auswahl deiner bevorzugten VPN-Provider für den Newsletter anzumelden, denn fast alle Anbieter führen regelmäßig Sonderaktionen durch – insbesondere am Black Friday und Cyber Monday. Dann kannst du beim Abschluss eines 2-, 3- oder gar 5-jährigen Abonnements so richtig viel Geld sparen.

Außerdem könnte bei VPN-Torrent-Anbietern auch der Anspruch gelten, lieber etwas mehr Geld in die eigene Sicherheit zu investieren. Für Nutzer, die ihre Identität vollumfänglich im Internet schützen möchten, ist eine kostenpflichtige Variante daher unumgänglich.

Gefahren beim Filesharing und Torrenting ohne VPN

Wer Filesharing betreibt, sollte sich über die Gefahren und Risiken bewusst sein. Dies gilt beispielsweise dann, wenn urheberrechtlich geschützte Dateien heruntergeladen werden. Auch im Umgang mit fremden Teilnehmern, die im selben Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P-Torrenting) aktiv sind, gilt es, vorsichtig zu sein. In jedem Fall ist es wichtig, die eigene Privatsphäre vor Hackerangriffen und Abmahnungen abzusichern.

Zusätzlich bieten die Torrenting-Plattformen einen großen Spielplatz für Hacker und Datendiebe. Nicht selten beinhalten die zu herunterladenden Torrenting-Dateien Malware (Schadsoftware), die automatisch und ohne dass du es bemerkst, auf deinem Computer heruntergeladen wird.

Du musst immer über einen zusätzlichen Schutz verfügen. Sei es durch einen VPN-Anbieter, welcher eine zusätzliche Funktion für das Erkennen von Schadsoftware hat und / oder einem auf deinem Computer installieren Virenprogramm. Damit stellst du sicher, dass Dritte erstens nicht nachvollziehen können, welche Online-Aktivitäten du unternimmst und zweitens diese nicht speichern und verkaufen oder gar Malware installieren.

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Was ist sicherer: Proxy oder VPN-Server?

Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, nur mit einer entsprechenden Anonymisierung im Internet unterwegs zu sein. Um dies zu erreichen, ist es möglich, sich entweder mit einem VPN oder einem Proxy-Server zu verbinden.

Ein Proxy-Server fungiert als Gateway zwischen dir und dem Internet. Es ist ein zwischengeschalteter Server, der Endbenutzer von den Websites trennt, die sie durchsuchen. Proxy-Server bieten je nach Anwendungsfall, Bedarf oder Unternehmensrichtlinie unterschiedliche Ebenen an Funktionalität, Sicherheit und Datenschutz.

Wenn du einen Proxy-Server verwendst, fließt der Internetverkehr auf seinem Weg zu der von dir angeforderten Adresse durch den Proxy-Server. Die Anfrage kommt dann üblicherweise über denselben Proxy-Server zurück. Danach leitet der Proxy-Server die von der Website empfangenen Daten an dich weiter.

Solch ein Proxy-Server benutzt für die Suchanfragen eine eigene IP-Adresse. Ein Manko bei diesem Proxy-Server bleibt der immer unverschlüsselte Datenverkehr. Um sich vollends abzusichern, ist es daher immer sinnvoll, auf einen VPN-Server zu setzen. Dieser bietet ein umfassendes Sicherheitspaket an, das den Datenverkehr sowie die eigene IP-Adresse verschlüsselt.

Welche VPN-Anbieter eignen sich nicht für das Torrenting?

Wie bereits erwähnt, solltest du für deine Torrenting-Aktivitäten kein kostenloses VPN verwenden. Zudem sind uns einige Anbieter aufgefallen, die aus unterschiedlichen Gründen für die Verwendung von Torrents nicht geeignet sind.

Wenn du hauptsächlich auf mobilen Geräten unterwegs bist und dich daher für Turbo VPN entschieden hast, musst du besonders Acht geben. In den AGBs des VPN-Services steht ausrücklich, dass das Verwenden von Torrent-Apps zusammen mit den VPN-Diensten nicht erlaubt ist. Tust du dies dennoch, wirst du vom Anbieter blockiert.

Das Gleiche gilt für Hola VPN, welches ein reines Peer-to-Peer-VPN ist. Dies ist für die Verwendung von Torrents grundsätzlich nicht zu empfehlen, da es an der notwendigen Verschlüssung fehlt, selbst wenn du damit Torrent-Downloads durchführen könntest.

Worauf solltest du bei einem VPN Torrent achten?

Um sicher und anonym Torrent-Filesharing betreiben zu können, muss dein VPN einige Anforderungen erfüllen. Hier ist eine übersichtliche Liste, was es können muss:

  • Der VPN-Provider muss P2P-Filesharing muss explizit erlauben bzw. nicht ausdrücklich verbieten. Sonste riskierst du, dass du blockiert wirst, wenn du Torrent-Aktivitäten nachgehst.
  • Um ein reibungsloses und sicheres Filesharing betreiben zu können, sollte das VPN optimierte P2P Server zur Verfügung stellen, welche zudem spezielle Filesharing-Konfigurationen anbietet. Damit stellst du einen einfachen Zugriff auf die Clients des Torrents und eine gute Geschwindigkeit sicher.
  • Das VPN muss über hohe Geschwindigkeiten beim Downloaden und Seeden verfügen, damit es nicht zur Geduldsprobe wird.
  • Der VPN-Dienst muss eine uneingeschränkte Datenmenge für Downloads anbieten.
  • Die Verfolgung einer strikten No-Log-Richtlinie ist ein absolutes Muss und ein Standort des Anbieters außerhalb der Augen der 14-Eyes Alliance, um eine eventuelle Nachverfolgung auszuschließen ist von großem Vorteil. Nur so kann eine absolute Anonymität bei deinen Online-Aktivitäten garantiert und deine Daten gesichert werden.
  • Um ein gesichertes und schnelles Peer-to-Peer (P2P)-Filesharing garantieren zu können, solle der VPN-Anbieter SOCKS5-Proxys und OpenVPN ermöglichen. Dadurch kannst du viele manuelle Einstellungen vornehmen, um deine VPN-Nutzung speziell auf deine Bedürfnisse einzustellen.
  • Es muss einen automatischen Kill Switch geben, welcher die komplette Internetverbindung abbricht, sollte der VPN-Server ausfallen. Nur so bleiben deine Daten und Aktivitäten geschützt.
  • Eine militärische AES 256-Bit-Verschlüsselung mit mehreren Verschlüsselungsprotokollen und DNS-Leak-Schutz für einen zusätzliche Sicherheit beim Torrenting.

Bei diesen Punkten handelt es sich um ein absolutes Muss, die dein gewählter VPN-Dienst anbieten muss. Nur so kannst du sicher und ohne Probleme das Torrenting genießen.

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Ist Torrent-Filesharing in Deutschland legal?

Da es sich bei einem Torrent lediglich um eine Datei handelt, die Informationen für größere Dateien enthalten, ist der Besitz solcher Dateien legal. Wer die Nutzungsrechte besitzt, darf die Torrents via Filesharing mit anderen teilen. Es obliegt folglich der eigenen Verantwortung, Torrents auf rechtmäßigem Wege zu verwenden und weiter zu verbreiten.

Dies bedeutet, der Besitz dieser Dateien ist rechtlich nicht strafbar. Da es sich beim Torrenting jedoch um Filesharing handelt, bietest du diese Dateien automatisch anderen an. Und dies ist der Punkt, wo du dich strafbar machst, da du keinerlei offiziellen Reche an den Inhalten besitzt. Du kannst eine Nachverfolgung zwar vermeiden, indem du den Download deiner heruntergeladenen Dateien unterbindest, doch dies ist auf den meisten Filesharing und Torrenting Plattformen nicht möglich.

Fazit

Für ein sicheres Torrent-Filesharing führt kein Weg an einem VPN vorbei. Zwar gibt es auch mit einem leistungsstarken VPN-Server für Mobil- und Desktopanwendungen keinen einhundertprozentigen Schutz, aber: viele VPN Anbieter wie CyberGhost oder ExpressVPN bieten umfangreiche Funktionen an, die es externen Nutzern schwer machen, an fremde Daten zu gelangen.

Zudem stellst du mit einem VPN sicher, dass dein Internet Service Provider deine Geschwindigkeiten nicht drosselt und deine Online-Aktivitäten stets sicher bleiben.

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FAQs

Ist Torrent-Filesharing in Deutschland sicher?

Der Download von Torrents kann gefährlich sein, egal ob du dies in Deutschland tust oder in einem anderen Land. Zwar ist Filesharing in Deutschland nicht wirklich illegal, jedoch befindest du dich dabei in einer Grauzone. Dies kommt daher, weil du deine heruntergeladenen Inhalte automatisch auch anderen zum Download anbietest. Und dies ist der Punkt, welcher illegal ist, da du keine Rechte an den Dateien besitzt.

Wenn du beim Filesharing kein VPN benutzt, können deine persönlichen Daten eingesehen und missbraucht werden. Zusätzlich kann dein ISP (Internet Service Provider) sehen, welche Seiten du besucht hast. Einige reagieren darauf mit einer Drosselung der Geschwindigkeiten, auch wenn sie dies verneinen. Mit einem VPN schützt du dich auch davor, vorausgesetzt, der VPN-Anbieter verfolgt eine strikte No-Log-Richtlinie.

Was ist der beste Server-Standort für Torrent- und P2P-Traffic?
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